Chiptuning Allgemein

Chiptuning fällt in einen Bereich des Motortunings bei dem keine mechanischen Änderungen durchgeführt werden müssen. Fast jeder Motor mit einer elektronischen Motorsteuerung kann durch anpassen und verändern der Kennfelder in seiner Wirkungsweise verändert werden. Die Kennfelder werden vom Steuergerät des Motors verwendet, um zu wissen wie die verschiedenen Parameter des Motors miteinander verknüpft werden müssen.

Unter Parameter des Motors verstehen wir z.B.: Temperatur, Ladedruck, Drehzahl, Drosselklappenstellung, Einspritzzeitpunkt, Einspritzmenge, Zündzeitpunkt, Partikelemission, Ladedruckregelung und Drehmomentbegrenzung

Wenn man dem Motor einem Chiptuning unterzieht werden diese Kennfelder modifiziert. Dabei unterscheidet man 2 Grundlegende Arten.
1. Das Chiptuning mit Statischen Kennfeldern. Diese werden einfach nur aufgespielt und es findet keine weitere Anpassung statt.
2. Optimierung der Kennfelder. Hier werden die Kennfelder für jedes Fahrzeug individuell angepasst, dies ist oft die bessere Variante

Im Vordergrund bei der Leistungsteigerungs durch Chiptuning steht der Zuwachs an PS und Drehmoment. Dieser Zuwachs macht sich nicht nur im Volllastbereich sondern auch schon im unteren und mittleren Drehzahlbereich bemerkbar. In Verbindung mit der zusätzlichen Leistung die durch das Chiptuning hervorgerufen wird spricht der Motor wesentlich besser auf Veränderungen am Gaspedal an. Ausserdem werden beim Chiptuning Leistungs- und Turbolöcher oder andere Durchzugsschwächen sehr effektiv behoben. Ein höherer Spritverbrauch tritt in der Regel nicht auf, im Gegenteil, bei defensiver Fahrweise macht sich das Chiptuning sogar durch eine Spritersparnis bezahlt.

Andere Leistungssteigerungen

Neben dem Chiptuning kann man sein Fahrzeug auch mit einem Turbolader oder Kompressor nachrüsten. Ausserdem gibt es bei VW Modellen mit einem G40 G-Lader die Möglichkeit auf einen G60-Lader umzurüsten.